Daniel Stegmann hat am 12. Dezember 2025 erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel „Come Together. Die kohäsive Funktion von Medien“ verteidigt.

Die Arbeit untersucht die Frage, wie Nachrichtenmedien mit ihrer Berichterstattung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen können. Der theoretische Rahmen der Arbeit entwickelt ein interdisziplinäres Modell gesellschaftlichen Zusammenhalts und verknüpft dies mit kommunikationswissenschaftlichen Überlegungen zur integrativen Rolle von Nachrichtenmedien in der politischen Öffentlichkeit. Das resultierende normativ-theoretische Analysemodell der kohäsiven Funktion von Nachrichtenmedien wurde in einer repräsentativen Querschnittbefragung auf seine Tragfähigkeit getestet. Dort bestätigt sich die zentrale theoretische Annahme, dass Nachrichtenmedien über die angemessene Repräsentation der Gesellschaft gesellschaftlichen Zusammenhlt fördern können: Wenn sich Rezipient:innen angemessen in den Medien repräsentiert fühlen, empfinden sie auch mehr Zusammenhalt.

Die Dissertation wurde von Prof. Dr. Birgit Stark, Prof. Dr. Nayla Fawzi und Prof. Dr. Nikolaus Jackob begutachtet.

Das Institut gratuliert Daniel Stegmann herzlich zu diesem Erfolg und wünscht ihm alles Gute und viel Erfolg für die Postdoc-Phase!